CAESAREA

 

 

 

 

 

 

 

Mit Caesarea wollte König Herodes zeigen, daß Judäa ein hellenistisches Königreich war und stattete es deshalb prunkvoll mit Bauwerken aus. Das Theater mit seiner fast 100 Meter breiten Bühne ist heute weitgehend wieder restauriert und dient für stimmungsvolle Konzerte im Rahmen des israelischen Musikfestivals. Weil es keinen Hügel gab am Meer, ließ der König eine gewaltige, 15 Meter hohe Terrasse für Tempel und Palast errichten. Auf ihr sind die gewaltigen Reste der St. Paulus Kathedrale zu sehen, einer Kreuzfahrerkirche, die auf den Fundamenten der Moschee ruht. Auch was man heute als Hafen ausmachen kann, stammt aus dem Mittelalter. Denn den Hafen, den Herodes dem Meer abgetrotzt hatte, hat es sich längst wiedergeholt. Hier ist heute ein archäologischer Unterwasserpark . Zu den eindrucksvollsten Resten der Römerzeit gehört das Aquädukt, das die Stadt mit Wasser aus dem Karmelgebirge versorgte.