Bei der Vitiligo handelt sich um einen Untergang der pigmentbildenden Zellen mit Neigung zur Ausbreitung (Progredienz). Das bedeutet, dass sich die pigmentlosen weißen Stellen häufen und vergrößern. Die eigentliche Ursache dieser Funktionsstörung ist bis heute nicht bekannt. Allgemein wird angenommen, dass der Grund eine Fehlsteuerung im Immunsystem ist.
Häufigkeit
In der Deutschland wird die Zahl der Betroffenen auf 1 5% geschätzt.
Das heißt zwischen 60.000 und 120.000 Menschen leiden an Vitiligo.
Möglicher Auslöser und negative Faktoren
Negativer Stress
Zu starke UV-Bestrahlung (Sonnenbrand)
Mechanische Reize
Chemische Einflüsse
Herkömmliche Behandlungsmethoden
PUVA
SUP (SET)
Corticosteroide (Cortison)
UVA und Kellien
Melanin-Vortsufen
Behandlung der Vitiligo am Toten Meer
Sie besteht in zeitlich
steigender Dauer der Sonnenexposition, Pflege der Haut mit Cremen oder Ölen
(Baby-Öl, Avocado-Öl) und Sonnenschutz der schon genügend bestrahlten Haut
mit Sonnenschutzcreme oder Lotionen mit sehr hohem Sonnenschutzfaktor.
Die Patienten werden aufgefordert, sich dem direkten Sonnenlicht
auszusetzen, wobei die Vitiligostellen eine rosa-rote Verfärbung annehmen
sollen. Bei Erreichen dieses intensiven Erythems muss man mit der
Sonnenexposition aufhören, bzw. bei nicht gleichmäßiger Rötung aller
Vitiligostellen sollte man die intensiv geröteten mit Sonnenschutzcreme
abdecken und die noch hellen Stellen weiter dem Sonnenlicht aussetzen.
Oft dieses Erreichen des notwendigen Erythems, ohne dass es zu unerwünschter
Blasenbildung kommt, eine sehr diffizile Angelegenheit und verlangt viel
Geduld, Aufmerksamkeit und Erfahrung des Arztes und Patienten.
Die fettunterpolsterten Stellen, wie Gesicht, Hals, Nacken und Stamm
reagieren viel intensiver auf Sonnenstrahlen, werden schneller rot und
pigmentieren auch rascher, als Hände und Fußrücken und noch langsamer Finger
und Zehen. Die entstehende Pigmentierung ist perifollikulär lokalisiert,
zeigt sich innerhalb der Vitiligoherden makroskopisch entweder punktförmig
oder entsteht vom Rande her, schließt sich zusammen und vermindert langsam
die Vitilgoareale.
Behandlungsdaten
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empfohlener Therapiezeitraum: |
empfohlene Dauer: |
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April - Oktober |
4 - 6 Wochen |